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Mädels und Fliegen

Sind wir mal ganz ehrlich: Segelfliegen ist zwar von seiner Natur her nicht zwingend Männersport – aber die weibliche Hälfte der Bevölkerung ist in unseren Cockpits doch gegenwärtig deutlich unterrepräsentiert. Ich will jetzt nicht über die Gründe spekulieren – vielleicht mach ich das mal bei einem späteren Artikel. Aber wenn wir als Vereine über Wachstums- und hier und da Überlebensstrategien nachdenken, dann müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir bei der holden Weiblichkeit noch erhebliches, nicht ausgeschöpftes Wachstumspotenziel hätten. Wenn wir clever genug wären, an die Damen heranzukommen und sie für unser Hobby zu begeistern.

Ein Rezept, wie man das machen könnte, hab ich natürlich nicht. Und wenn doch, würd‘ ich’s vielleicht erst verraten, wenn unser Verein nicht noch mehr Mädels aufnehmen kann 🙂

Aber ich habe einen interessanten Blog gefunden. Den schreibt Jovana Džalto, eine junge Segelfliegerin. Jung an Jahren und jung im Sinne von Flugerfahrung. Sie hat 2014 begonnen mit der Fliegerei und schreibt sehr unterhaltsam über ihre Erfahrungen beim Einstieg in die Segelfliegerei. Natürlich sind da ganz viele Gedanken, die wenig geschlechtsspezifisch sind: Ohgottohgott, wo soll ich bloss landen. Bin nur noch 900m AGL. Es finden sich aber auch sehr viele, wohl überlegte und analysierte Erkenntnisse über die spezifisch weiblichen Herausforderungen beim Einstieg in unseren lautlosen Sport. Die eine oder andere Erkenntnis von Jovana können wir sicherlich in der Vereinspraxis verwursten. Danke Jovana. Bitte schreib weiter!

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